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magazin kirchheim erleben herbst/winter 2011

MAX-EYTH-STRASSE So sah die Max-Eyth-Straße, früher Karlstraße, mit Blick in Richtung Marktstraße vor 50 Jahren aus. Rechts ragt der Rat- hausturm mit seiner Haube über die anderen Häuser hinweg. Im Hintergrund ist das Kornhaus zu sehen. 1541 von Herzog Ulrich erbaut, diente es als Vorratslager. 1696 nach dem Stadtbrand wieder aufgebaut, blieb das Gebäude bis 1851 Eigentum des Staates und wurde dann von der Stadt er- worben. Seit 1979 dient es kulturellen Zwecken: Zwei Stock- werke stehen für Kunstausstellungen zur Verfügung, die drei oberen werden vom Städtischen Museum genutzt. Der Name Stiftshaus geht auf das Tes- tament Berthold Schillings von Cann- statt zurück, der 1646 eine entspre- chende Stiftung verfügte. Das mit Traufstellung zur Straßenfront stehen- de imposante Gebäude besaß vor dem Zweiten Weltkrieg prächtige Stuckde- cken, die leider zerstört wurden. 1880 erwarb Louis Aheimer das Stiftshaus und errichtete dort eine Höhere Han- delsschule. 16 Die Ansicht aus dem Jahre 1915 zeigt die obere Max-Eyth-Straße mit Blick auf den östlichen Alleenring. Im Vorder- grund rechts ist das ehemalige Stifts- haus zu sehen. Der repräsentative Bau des Jahres 1692 war bis 1836 mit einem Wohnrecht für adelige Damen belegt.