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magazin kirchheim erleben herbst/winter 2011

MAX-EYTH-HAUS Die ehemalige Lateinschule war das Geburtshaus von Max Eyth. Der Bau hat den Stadtbrand von 1690 schadlos über- standen und zählt dadurch zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Seit 1923 trägt das Haus den Namen des berühmten Kirchheimers. Nach der Lateinschule waren dort die Haus- haltungs- und Handarbeitsschule untergebracht, danach die Volksschule und die Jugendherberge. Heute befinden sich hier das Literarische Museum und die Kirchheim-Info. 14 MARTINSKIRCHE Die Martinskirche gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden Kirch- heims. Der Ursprung der Kirche reicht bis ins 7. Jahrhundert zurück. Archäologisch ist eine dreischiffige Kirche um 1100 nachzuweisen. Das Kirchenschiff stammt aus dem 14. Jahrhundert, der Chor wurde 1453 vollendet. Als die Stadt unter Herzog Ulrich zur Landesfestung aus- gebaut wurde, musste der Turm als Bestandteil der Befestigung bis auf die Höhe des Langhauses abgetragen werden. 1568 konnte die- se Verunstaltung durch ein achteckiges Turmwächterhaus und den Aufsatz einer Haube abgeschwächt werden. Der Turm ist 44 m hoch, wobei der Umgang auf einer Höhe von 27,50 m liegt. Obwohl die Martinskirche 1690 zum Teil ausbrannte, blieb das gotische Chorgewölbe erhalten.