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Magazin Kirchheim Erleben Frühjahr/Sommer 2011

Absatz regionaler Produkte und Dienstleistungen steht so- mit ein großer Markt offen, der positive Effekte für die wirt- schaftliche Entwicklung der ganzen Region haben kann. NATUR UND LANDSCHAFT Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, mit seiner Alb- hochfläche, dem Albtrauf und dem Vorland zeichnet sich durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft aus. Unter- schiedliche geologische Gegebenheiten, variierende klimati- sche Bedingungen sowie eine weit zurückreichende Form traditioneller Landnutzung sind Gründe für diese Vielfalt. Die charakteristischen Hangbuchenwälder entlang des Alb- traufs sowie die Schlucht- und Blockwälder erhalten im internationalen Vergleich einen besonderen Stellenwert. Neben den albtypischen Wacholderheiden sowie den Kalk- magerwiesen und -weiden finden sich im Vorland große zu- sammenhängende Streuobstwiesen. Letztere präsentieren ENTWICKLUNGSZONE In der Entwicklungszone schließlich steht der wirtschaften- de Mensch im Vordergrund. In dieser Zone soll u. a. durch Förderprogramme die nachhaltige Entwicklung von Mensch und Natur gefördert werden, es soll versucht werden, die Wertschöpfung der Region auf eine umweltschonende und ressourcenschonende Weise zu steigern. Es soll beispielhaft gezeigt werden, dass der Mensch die Biosphäre nutzen kann, ohne sie zu zerstören oder die Möglichkeiten zukünf- tiger Generationen zu gefährden. Die Entwicklungszone wird ausdrücklich als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum der Bevölkerung verstanden. Es gelten daher keine beson- deren rechtlichen Beschränkungen. Die Entwicklungszone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb machen die rest- lichen 55 % der Gesamtflächen, welche weder zu den Kern- noch Pflegezonen gehören, aus. Hierunter fallen alle Städte und Gemeinden mit ihren Siedlungsräumen und der dazu- gehörigen Infrastruktur, aber auch Flächen mit ökologisch geringerem Wert. Für das Biosphärengebiet wird dieser Be- reich eine wichtige Rolle im weiteren Prozess einnehmen. Durch die aufgenommenen urbanen Räume und den die darin lebenden Menschen zählt die Region zu den bevölkerungs- stärksten und am dichtest besiedelten Biosphärenreser- vaten weltweit. Besonders für die Vermarktung und den 18