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Magazin Kirchheim Erleben Frühjahr/Sommer 2011

ENTSTEHUNG Ausgangspunkt der Überlegungen für ein Biosphärengebiet Schwäbische Alb war die Aufgabe der militärischen Nutzung des Truppenübungsplatzes „Gutsbezirk Münsingen“ und seine Konversion im Jahr 2005. Dabei waren sich alle am Planungsprozess Beteiligten von Anfang an einig, dass der herausragende naturkundliche und kulturhistorische Wert des 6.700 ha großen ehemaligen Truppenübungsplatzes nur mit einem großräumigen integrativen Kon- zept zu erhalten ist. Die direkt angrenzenden Städte und Gemeinden Bad Urach, Mün- singen und Römerstein im Landkreis Reut- lingen waren die ersten Kommunen, die einem Biosphärengebiet beitreten wollten. Zunehmend rückte auch die weiträumige- re Region um den ehemaligen Truppen- übungsplatz in den Mittelpunkt der Pla- nungen. Hierzu trugen nicht zuletzt die sehr engagierten Naturschutzverbände bei. Zum 01.01.2006 trat das neue Lan- desnaturschutzgesetz Baden-Württem- bergs in Kraft, das die rechtlichen Grundlagen für die Einrichtung von Bio- sphärengebieten auf Landesebene re- gelt. Bereits drei Wochen später fand eine Informationsveranstaltung für Kommunalpolitiker aus der Region zum Thema Biosphärengebiet statt. Beteiligt waren das Ministerium für Ernährung und Ländli- chen Raum Baden-Württemberg (jetzige Zuordnung Minis- terium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Würt- temberg), das Regierungspräsidium Tübingen und die Landkreise Reutlingen, Esslingen und Alb-Donau-Kreis. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde dann auch gemeinsam die namensgebende Bezeichnung „Biosphärengebiet Schwä- bische Alb” entwickelt. 15