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Magazin Kirchheim Erleben Herbst/Winter 2010

3535 Der Vereinsvorsitzende Norbert Kugel zeigte der Oberbürgermeisterin Frau Matt-Heidecker die Situation der Fahrzeugunterbringung mit der Bitte auf, den Verein mit einem städtischen Gelände zu unterstützen. Die Stadtverwaltung mit Gemeinderat bot einen Platz direkt im Anschluss an die Feuerwache an, was auch für den Verein eine gute Lösung darstellte und Zu- spruch fand. Das Jahr 2006 stand ab der Hauptversammlung im Fe- bruar ganz im Zeichen der Planung des Feuerwehrmuseums. Einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte stellte zweifellos der Spatenstich zum Feuerwehrmuseumam 11. Juli 2007 dar. Ursprünglich sollte dieser bereits im Frühjahr stattfinden. Ursache für die Verzögerung war die weltweite Stahlknapp- heit und ein daraus resultierender sprunghafter Anstieg des Stahlpreises. Am 13. Juli erfolgte der Baubeginn. Nach den Fundamentarbeiten begann der Zusammenbau der Stahl- träger durch eine Fachfirma und unter Einsatz eines schwe- ren Krans wurden die einzelnen Elemente Stück für Stück montiert. Nach dem Einbau der Betonbodenelemente für den ersten Stock erfolgte das Aufsetzen der einzelnen Dachsegmente und abschließend der Einbau der Seitenteile. Somit stand nun der gesamte Rohbau. Sehr viel wurde dabei in Eigen- leistung erbracht (Maurerarbeiten, Sanitäranschlüsse, Elek- troarbeiten, späterer Innenausbau etc.). Nachdem die Außenfassade fertig war, ging es an den Ausbau des Ge- bäudeinneren. 2007: Am 6. Juli folgte der Verein einer Einladung der Firma Iveco-Magirus Brandschutztechnik in Ulm. Anlass war die Einweihung des neuen Drehleiter-Werkes im Ulmer Indus- triegebiet Donautal. Hier wurde die Magirus-Dampfspritze, Baujahr 1908, die einzig erhaltene ihrer Art, gezogen von zwei prächtigen Pferden, präsentiert. Am 8. Juli war die LDL 17 (Mercedes/Magirus) beim Oldtimertreffen des Kreis- feuerwehrverbandes Esslingen in Reichenbach/Fils. Eine Ruhepause für die „Handwerker des Vereins“ und weitere ehrenamtliche Helfer gab es in den Monaten des Bauens wahrlich nicht. Nachdem nun die Wände im Trep- penhaus mit einem Rauputz versehen und die Treppenstufen gefliest waren, ging es mit Nachdruck daran, die Fahrzeug- halle und die Ausstellungsfläche im Obergeschoss mit „Leben“ zu erfüllen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Helfer bereits über 15.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden erbracht. Während der umfangreichen Baumaßnahmen stellte man den Defekt des Heizkessels an der Dampfspritze fest, dessen Wiederherstellung mit einem hohen Umbau- und Kostenaufwand parallel durchgeführt wurde und den Verein finanziell stark strapazierte. Das neu erbaute Feuerwehrmuseum des „Vereins der Freun- de und Förderer der historischen Feuerwehrtechnik der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim unter Teck” wurde bei der Jahrestagung am 8. November 2009 in Ellrich in die Arbeits- gemeinschaft der Feuerwehrmuseen (AGFM) in Deutsch- land als Vollmitglied aufgenommen. Am 30. November 2009 erfolgte die offizielle Schlüsselüber- gabe. Die Eröffnung des Feuerwehrmuseums für die Öffent- lichkeit war am Sonntag, 25. April 2010, beim 1. Kirchheimer Feuerwehrmuseumsfest – begleitet von einem attraktiven Rahmenprogramm, welches mit über 3.000 Besuchern eine große Resonanz sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Feuerwehren aus nah und fern fand. Text: Helmut Eiting, Fotos: Karl Stolz Öffnungszeiten des Feuerwehrmuseums unter www.feuerwehroldtimer-vfh-kirchheim.de Gruppen können bei Anmeldung auch zu anderen Besuchszeiten durch das Museum geführt werden. Ansprechpartner ist Norbert Kugel, Telefon (07021) 55628. Der Verein hofft auf viele Besucher und weitere Spenden, um das Museum noch weiter ausbauen zu können. Spendenkonto: Kreissparkasse Esslingen (BLZ 611 500 20) Kontonummer 1024711 oder Volksbank Kirchheim (BLZ 612 901 20) Kontonummer 103132007 Weitere Details über den Verein und das Museum sind auf der Homepage des Vereins www.feuerwehroldtimer-vfh-kirchheim.de zu finden.