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Magazin Kirchheim Erleben Herbst/Winter 2010

3333 Die Vereinsmitglieder hatten sich, gemeinsam mit den ehe- maligen Werksfeuerwehrmitgliedern der Fa. Kolb & Schüle, die Rückholung der ins Feuerwehrmuseum ausgeliehenen Kraftfahrspritze Magirus KS 20 als weiteres Ziel gesetzt. Bis 1965 hatte diese Kraftfahrspritze, Baujahr 1923, ihren Dienst bei der Werksfeuerwehr der Kolb & Schüle AG in Kirchheim unter Teck versehen. Die Rückholung dieser KS 20 war der erste Akt, welcher eine umfangreichere Restauration als ursprünglich vermutet, folgte. Der über vierzigjährige Einsatzdienst und der an- schließende Aufenthalt im Feuerwehrmuseum Schloss Wald- mannshofen hatten deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Unermüdlich zeigte sich die komplette Restaurationsmann- schaft, denn die Vorstellung der Kraftfahrspritze Magirus KS 20 zum 150-jährigen Jubiläum der Kirchheimer Wehr im Jah- re 1999 war das erklärte Ziel. Wer nun glaubte, die Energie der Vereinsaktiven sei, zumin- dest kurzfristig, erlahmt, wurde eines Besseren belehrt, denn sie hatten bereits das dritte Projekt, die Restauration der weltweit einzigen erhaltenen Magirus-Dampfspritze aus dem Jahre 1908, ins Auge gefasst. Die Restauratoren waren sich bewusst, dass dies für sie zweifellos die größte Her- ausforderung in der bisherigen Vereinsgeschichte sein würde, denn mit der Dampftechnik tat sich ein völlig neues Aufgabenfeld auf. „Mit Dampf ins Jahr 2000“ hieß es deshalb auf der Titel- seite der Ausgabe 2/1999 der Vereinsinfo. Dass man in den darauf folgenden Monaten die Verantwortlichen ab und zu mit nachdenklichen Gesichtern beratend beisammen sah, war nicht verwunderlich. Unzählige Schweißtropfen sind während den Restaurationsarbeiten geflossen. Doch dies war im Juli 2001 mit der erfolgreichen TÜV-Abnahme alles vergessen. Mit der fristgerechten Fertigstellung bereitete man sich zum 10-jährigen Vereinsjubiläum selbst das schöns- te Geburtstagsgeschenk. Am 26. August 2001 erfolgte die feierliche Enthüllung durch Kirchheims Oberbürgermeister Peter Jakob im Rahmen eines Festtages an der Feuerwache. Durch den Kontakt zur Feuerwehr Wendlingen wurde im Herbst 2002 ein weiteres Projekt – die Restauration einer seltenen Drehleiter LDL 17 mit Mercedes-Fahrgestell und Magirus Leiteraufbau – begonnen. Auch hier konnte das Restaurationsteam in über 3.000 Arbeitsstunden neben der