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Magazin Kirchheim Erleben Herbst/Winter 2010

32 Feuerwehrtechnisches Kulturgut zu erhalten – dieses Ziel hatten sich die 28 Gründungsmitglieder 1991 ge- setzt, als sie den „Verein der Freunde und Förderer der historischen Feuerwehrtechnik der Freiwilligen Feuer- wehr Kirchheim unter Teck“ aus der Taufe hoben. Zum heutigen Zeitpunkt ist der Verein auf fast 200 Mitglieder angewachsen. Doch mit dem Sammeln von Feuerwehr- fahrzeugen allein ist es nicht getan: Eine fachmännische Restauration, welche die Funktionstüchtigkeit der Fahr- zeuge und Gerätschaften zum Ziel hat, wird bei allen Projekten angestrebt. Inzwischen konnten bereits viele restaurierte Feuerwehr- fahrzeuge und -löschgeräte bei Oldtimerveranstaltungen und Festumzügen in der Region, landes- und bundesweit einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Dies ist der Lohn für die über 20.000 ehrenamtlichen Stunden des Restaura- tionsteams. Stolz ist der Verein vor allem darauf, dass er die enormen finanziellen Aufwendungen ohne Fremdmittel selbst aufgebracht hat. Dass man schon kurz nach der Vereinsgründung den Kauf des Hansa-Lloyd-Löschfahrzeugs, eines weltweit einmali- gen Feuerwehrfahrzeu- ges, tätigen konnte, war der erste Meilen- stein. Dieses Fahrzeug (Baujahr 1937), das einst bei der Bahnfeu- erwehr Oldenburg im Einsatz war, musste komplett zerlegt wer- den. Rund 2.500 Ar- beitsstunden wurden aufgewendet, bis das Löschfahrzeug am 3. Oktober 1995 beim „Tag des Old- timers“ in der Kirchheimer Innenstadt einer breiten Öffent- lichkeit vorgestellt werden konnte. Bei der Restauration wurde um den Erhalt des Originalzustands größte Sorgfalt an den Tag gelegt. Ein Glück für den Verein, dass hier exzellente Fachleute zur Verfügung standen. „Wer rastet, der rostet!“ Und wer will das schon? Deshalb gönnten sich die „Vereinsschrauber“, wie die Aktiven aner- kennend genannt werden, auch keine Pause, denn das nächste große Projekt stand an: Tatütata – die Feuerwehr ist da! Feuerwehr-Museum