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Magazin Kirchheim Erleben Herbst/Winter 2010

Das Lindorfer Wappen Schultheißenamtssiegel mit den drei württembergischen Hirschstangen (1829). Ein eigenes Wappen ist nicht nachweisbar. Marx dem Innenministerium: „Die nur 405 Einwohner zählen- de Gemeinde Lindorf ist wirtschaftlich sehr schwach und be- sitzt nur eine kleine Markung. Die Einwohnerschaft besteht aus Landwirten und Arbeitern, die hauptsächlich in Kirchheim einer Beschäftigung nachgehen. Darüber hinaus werden die kleinen Landwirte durch den bevorstehenden Reichsauto- bahnbau in Mitleidenschaft gezogen und die Stadt Kirchheim wäre bereit, aus städtischem Besitz die Lindorfer zu ent- schädigen.“ Im Regierungsblatt für Württemberg erschien daraufhin am 25. Mai 1935 folgende Bekanntmachung: „Die Vereinigung der Gemeinden Ötlingen und Lindorf mit der Stadtgemeinde Kirchheim unter Teck ist am 27. März 1935 mit Wirkung ab 1. April 1935 genehmigt worden.“ In Kirchheims kleinstem Ortsteil wurden in den vergangenen Jahren große Anstrengungen zur Minderung des durch die nahe gelegene A 8 bedingten Verkehrslärms unternommen. Der Neubau eines Bürgerhauses für die Lindorfer Vereine (1983 - 1984), des Kindergartens (1997 - 1998) sowie die Neugestaltung der Ortsmitte (2003) haben in den vergange- nen Jahren die Qualität des Wohnens in dem sympathischen Ortsteil erhöht. 17