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Kirchheim erleben Magazin Frühjahr/Sommer 2013

Mehr Informationen bei: Werner Feirer, Luftbildfotograf Schützenwiesenweg 13 73235 Weilheim/Teck Telefon (070 23) 20 94 48 E-Mail: werner_feirer@web.de alltäglichen Start- und Landeplatz, den Zeller Fuß- ballrasen, 105 Meter lang von Tor zu Tor. Davon be- nötigt der Weilheimer Motorschirmflieger gerade mal zehn Meter. Das zweite Gelände, von dem aus er starten und auf dem er wieder landen darf, ist der Esslinger Segelflugplatz Jägerhaus. Dort legt er bei gutem Flieger- wetter und klarer Sicht seinen blau-weißen Schirm aus, füllt 8,5 Liter Gemisch in den kleinen Tank seines Motors, klinkt das rote Gestell in die Halterungen der Tragleinen ein und bereitet sich einmal mehr für einen Flug vor. Geschichte 1783 J.-F. Pilätre de Rozier und der Artillerieoffizier F.-L. Marquis d’Arlandes fahren zum ersten Mal mit einem von den Gebrüdern Montgolfier konstruierten Heißluftballon. 1785 Fahrt des Jean-Pierre Blanchard in einem mit Wasserstoff gefüllten Ballon von Calais nach Dover. 1858 Der französische Fotograf und Verleger Gaspard Felix Tour- nachon macht die ersten Luftfotos von Paris aus dem Korb eines Fesselballons. 1900 Luftaufnahmen vom Luftschiff des Grafen von Zeppelin. 1903 Der deutsche Erfinder Julius Neubronner schickt Brief- tauben mit automatischen Ultraleichtkameras los. 1906 G.R. Lawrence lässt einen Drachen mit einer Kleinkamera steigen, um die Verwüstungen zu dokumentieren, die das Erdbeben in San Francisco angerichtet hatte. 1915 Spezialkameras und -flugzeuge der Stabsabteilung zur Luftaufklärung werden für militärische Zwecke verwendet, z.B. zur Ausspähung der Frontverläufe bei Verdun. Das Fluggerät Motorschirm Der Motorschirm ist ein relativ einfach zu fliegendes Fluggerät, das hauptsächlich zum Start und zur Landung höchste Konzen- tration und körperliche Fitness erfordert. In der Luft kann man, bei entsprechender Wetterlage, den Motor abschalten und durch die Nutzung thermischer und dynamischer Aufwinde fliegen. Die Ausbildung zum Motorschirmpiloten beinhaltet einen praktischen und einen theoretischen Teil. Technische Daten • Gleitschirm: 30 qm Fläche, Gewicht 7 kg • Motor: 200 ccm, 2-Takt-Zylinder, 16 kW, Elektrostarter • Verbrauch: ca. 3 l/Std. Super bleifrei/Öl 50:1 • Sitzgurt mit integriertem Notfallschirm • Fluginstrumente: GPS und Variometer mit Höhenmesser • Gewicht vollgetankt mit 11 Litern: 44 kg • Start- und Landestrecke: ca. 10 m je nach Windgeschwindigkeit • Fluggeschwindigkeit: 37 km/h • Steiggeschwindigkeit: 2,3 m/s • Kosten der kompletten Flugausrüstung: 10.000 Euro 18

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