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Kirchheim erleben Magazin Frühjahr/Sommer 2013

kleine und große Ortschaften, Stadtzentren, Eisenbahnlinien und Straßen, Gewerbegebiete und Firmen. Aus 150 Meter über Land, beziehungsweise 300 Meter Höhe über Kommu- nen, entgeht dem Piloten nichts. Seit nunmehr über 6 Jahren drückt er hier oben auf den Auslöser seiner Kameras. Damit hat das Gründungsmitglied des Neuffener Drachenclubs und des Delta- und Gleitschirm-Clubs Weilheim geschafft, wo- von viele andere träumen. Nach über 20 Jahren im Vertrieb von Firmen für umwelttechnische chemische und physika- lische Analysenmessgeräte machte er 2006 seine Hobbys Fotografieren und Fliegen zum Beruf. Bereits im Kindesalter nagelte sich Werner Feirer eine Holz- diele auf sein Dreirad und bretterte den Berg hinter dem elterlichen Haus in Esslingen hinab. Trotz aller Anstren- gungen wollte es dabei mit dem Abheben nicht so recht klappen. Das kam erst viel später. 1988 stand er wieder auf einem Berg, allerdings nicht mit dem Dreirad. Er hatte viel- mehr einen Drachen auf den Schultern und stürzte sich damit den Wiesensteiger Skihang hinab, bis er schließlich, der Göppinger Flugschule sei Dank, den Pilotenschein in der Tasche hatte. Damals waren steuerbare Gleitschirme noch nicht in Mode. So legte Werner Feirer die Prüfungen für die Gleitschirmlizenz erst 1995 ab und erhielt 2006 die Motor- schirmlizenz. Seit 1987 stehen im Flugbuch des Weilheimer Luftbildfotografen rund 1.800 Flüge, nicht nur auf heimi- schem Terrain. Wenn der begeisterte Flieger auf seinem motorisierten Hochsitz die Schwäbische-Alb-Kante in ange- messenem Abstand entlangschiebt, hat er in ruhiger Luft beide Hände frei und genügend Zeit, sein Auftragsobjekt ins Visier zu nehmen. „Meine ersten verkauften Luftbilder waren ein Privathaus in Dettingen und die Papierfabrik Scheufelen”, erinnert sich Werner Feirer, der seit dem 12. Januar 2007 offiziell die gewerbliche Luftbildfotografie betreibt. Inzwischen beherbergt er ein stattliches Bildarchiv mit über 60.000 Aufnahmen. Vor allem Firmen interessieren sich für seine Fotos. Aber auch Städte und Gemeinden, ebenso das Kreisarchiv und der Abfallwirtschaftsbetrieb. Aus der Vogelperspektive ist jedes Detail zu erkennen, Fabrikanlagen mit Solardächern, Stadtzentren, Burgruinen, wilde Müllablagerungen und alte Deponien. Die Aufträge des Luftbildfotografen sind interes- sant und vielfältig. Und er hatte Glück. Nach dem „Ja” der Zeller Bürgervertreter und des Schultes gab im August 2008 auch das Regierungspräsidium grünes Licht für einen nicht 17

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